Hallo zusammen,

Fridays for Future & das Kliko starten eine gemeinsame Kampagne gegen
die Hagsfelder Südumfahrung und für eine soziale und klimagerechte
Mobilitätswende.

Kommt vorbei& lasst uns gemeinsam für weniger Autos auf den Straßen und
Klimagerechtigkeit einstehen!


Nein zur Hagsfelder Umgehungsstraße! – Verkehrsentlastung und
Klimaschutz durch Mobilitätswende*
Fridays for Future Karlsruhe und das Klimakollektiv Karlsruhe starten
Aktionen gegen die Südumfahrung Hagsfeld

In den nächsten beiden Wochen wird sich entscheiden, ob und in welcher
Form die seit langem diskutierte Bundesstraße zwischen der Ausfahrt Nord
der A5 und der Haid-und-Neu-Straße gebaut wird. Der Zubringer soll die
Straßen und damit die Anwohner*innen in Hagsfeld entlasten. Dieses Ziel
wird dadurch aber kaum erreicht; stattdessen wird das Verkehrsaufkommen
in umliegenden Straßen deutlich gesteigert und Grünflächen zerstört.
Statt 70 Mio. € in eine neue Straße zu investieren, die niemandem
wirklich nutzt, brauchen wir nachhaltige und klimagerechte Lösungen:
Einen massiven Ausbau des ÖPNVs und des Fahrradnetzes in Karlsruhe. Es
kann nicht sein, dass Karlsruhe sich den Klimanotstand auf die eigene
Flagge schreibt und dann neue Straßen baut ohne deren Klimaauswirkungen
zu prüfen und abzuwägen, ob es klimaverträglichere Lösungen gibt.

Karlsruhe muss endlich zukunftsfähig werden! Es muss endlich Schluss mit
sinnlosen,die Klimakrise weiter anheizenden Infrasturkurprojekten
sein.Wir brauchen eine Mobilität,die das gute Leben für alle Menschen
möglich macht: Sowohl im Globalen Norden als auch im Globalen Süden!

Bei der Abstimmung des Gemeinderates werden wenige Stimmen die
entscheidende Rolle spielen; besonders die der SPD, die in ihrem
Wahlprogramm eigentlich “nachhaltige Verkehrskonzepte” proklamiert.
Diese wollen wir vor der Abstimmung von der Sinnlosigkeit dieser
Baumaßnahme zu überzeugen.

Wir haben gute Chancen zu gewinnen! Dafür müssen wir jetzt aktiv
werden & gemeinsam für eine radikale Mobilitätswende und
Klimagerechtigkeit kämpfen.
Es wird eine Reihe von Aktionen geben:

Am Dienstag, den 23. Juni tagt der Hauptausschuss im Rathaus.
Kommt um *16 Uhr zur Kundgebung auf dem Marktplatz.

Am Donnerstag, den  25. Juni wird es einen Aktionstag geben, an
dem wir speziell die SPD ins Auge fassen wollen: Wir rufen zur
Telefondemo und kreativem Protest beim SPD-Büro (Am Künstlerhaus 30,
Karlsruhe) auf (Kreidemalerei, Bannerdrops)!

Am Dienstag, 30. Juni, tagt der Gemeinderat in der Gartenhalle.
Es wird voraussichtlich eine große Demo ab 15 Uhr auf dem
Festplatz*beim Kongresszentrum geben.

Nach wie vor gilt es die Abstandsregelungen einzuhalten und
Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Kommt zahlreich vorbei& lasst uns gemeinsam für weniger Autos auf den
Straßen und Klimagerechtigkeit einstehen!
Fridays for Future & das Klimakollektiv Karlsruhe

Corona-Times

Die neue Ausgabe der Corona-Times ist da.

Die neue (dritte) Ausgabe der Corona-Times ist auf anika.noblogs.org erschienen.
Dieses mal auch mit unserem Aufruf zur Solidarität mit geflüchteten und flüchtenden Menschen. Außerdem geht es um das Konzept der Utopie, Auswege aus der Krise, Degrowth, Post-Scarcity Anarchismus und lokale selbstverwaltete Commons. Es wurden auch spannende Texte von anderen politische Gruppen aus Karlsruhe mit abgedruckt.

Die neue Ausgabe gibt es hier: https://workupload.com/file/vCNeAK2aqK9

Die vorherigen Ausgaben findet ihr hier: https://workupload.com/archive/eCxQVqc

Die Zeitung kann und soll dezentral gedruckt und beispielsweise an
Supermärkten oder öffentlichen Plätzen ausgelegt werden. Bitte achtet
auf Hygiene, um den Virus nicht noch weiter zu verbreiten. Damit nicht
jede Person alle Zeitungen anfassen muss, kann eine Schnur gespannt
werden und die Zeitung mit Wäscheklammer befestigt werden.
Anmerkungen und Kritik, sowie Texte für die nächsten Ausgaben sind sehr
willkommen. Einfach per Mail an corona-times[at]riseup.net.

 

Solidarität ohne Grenzen!

Aufruf zur Solidarität mit geflüchteten und flüchtenden Menschen

Verständlicherweise wird in den letzten Wochen ununterbrochen vom Corona-Virus berichtet. Alle müssen Einschränkungen hinnehmen und selbst uns fällt dies trotz zahlreicher Privilegien sehr schwer. Und obwohl wir hier die notwendigen Maßnahmen weitgehend einhalten können und wir eine verhältnismäßig gute medizinische Versorgung haben, breitet sich das Virus auch hier weiter aus und viele haben Angst um sich und ihre Angehörigen.

Ungeachtet jeglicher Berichterstattung steuern wir jedoch gerade an den Außengrenzen der EU und in den griechischen Flüchtenden-Lagern auf eine noch viel größere Katastrophe zu. Mehr als 40.000 Menschen befinden sich allein auf den griechischen Inseln in Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen. Diese bieten höchstens Kapazität für nur 7000 Menschen. Daraus resultiert eine Raumknappheit, die es unmöglich macht, notwendige Kontaktvermeidung einzuhalten. Außerdem ist die sanitäre und medizinische Versorgung mehr als unzureichend. Schon unabhängig vom Corona-Virus sind die Schutzsuchenden in den Lagern in Gefahr: in den letzten Wochen wurden die Lager vermehrt angegriffen und es kam sogar zu Brandanschlägen, die bereits mehrere Todesopfer forderten.

Auch vor der Grenze hat sich die Lage zugespitzt: Mehrere Tausende Menschen verharrten dort noch bis zuletzt in Zeltlagern. Viele haben sich mittlerweile zurückgezogen, auch und vor allem weil Flüchtende von Polizei und Frontex unter Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas brutal zurückgedrängt werden. Menschen starben bereits dabei. Die meisten Reporter*innen haben die Region längst verlassen und auch NGO-Freiwillige werden angegriffen. An der kroatischen Außengrenze sieht es nicht besser aus. Auch hier sind die Heime überfüllt. Auch hier herrschen katastrophale hygienische und medizinische Bedingungen. Auch hier werden Menschenrechte mehrfach mit Füßen getreten – die Polizei geht ähnlich aggressiv und brutal vor.

Eine Überraschung sind diese Zustände jedoch keinesfalls: Sie sind das Resultat jahrelanger Ignoranz der internationalen Staatengemeinde, der EU und auch Deutschlands! Spätestens nach dem Jahr 2015 wurde auch den stursten Köpfen der EU klar: Asylpolitik bedeutet internationale Zusammenarbeit. Die EU scheitert jedoch bereits an einer internationalen menschenwürdigen Praxis. Stattdessen wurde 2016 ein Abkommen mit der Türkei geschlossen, das dafür sorgen sollte, dass wir auch weiterhin nicht mit den Konsequenzen jahrelanger außenpolitischer Egotrips konfrontiert werden – ein Pakt mit Erdogan, der Seite an Seite mit Terrormilizen gegen die kurdischen Befreiungskämpfer*innen im Norden Syrien kämpft. Es sind jene Menschen, die just noch mit den USA, die sie nun im Stich gelassen haben, erfolgreich gegen den sogenannten IS gekämpft hatten.

Moralisches Handeln liegt schon lange hinter uns: Menschenleben sind heute nur noch internationaler Spielball, der von den geopolitischen Eigeninteressen im Neoimperialismus hin und her getreten wird. Es geht um: militärische Vormachten, geopolitische Interessen, aber vor allem um Öl und damit um Geld. Auch Deutschland hat hier seinen Beitrag geleistet, war es 2018 hinter den USA, Russland und Frankreich viertgrößter Rüstungsexporteur. Ein großer Teil der damals erwirtschafteten 4,8 Milliarden Euro kamen aus Ländern wie Algerien (818 Millionen Euro) und Saudi-Arabien (416 Millionen Euro), die Menschenrechte mit Füßen treten. Wie glaubwürdig ist es dann noch, wenn im Bundestag wieder von Fluchtursachenbekämpfung gesprochen wird – wenn wir den Kriegstreiber*innen die Hände schütteln und sie uns danach in Unschuld waschen?

Wir haben die Verantwortung, jetzt zu handeln:

Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit für eine humanitäre Katastrophe in den Lagern und an den Grenzen. Die Menschen müssen besser heute als morgen evakuiert und nach Europa gebracht werden. Dort muss ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden. Das bedeutet natürlich Gewährleistung von Menschenrechten, Zugang zu medizinischer Versorgung und die Sicherstellung von grundlegenden menschlichen Bedürfnisse. Aber auch Zugang zu Bildung und dem Arbeitsmarkt sowie die Möglichkeit zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In Portugal werden zur Zeit beispielsweise alle sich dort aufhaltenden Menschen wie Staatsangehörige behandelt: ungeachtet ihres Passes erhalten sie dort die gleiche medizinische Versorgung.

Deutschland muss als eines der wirtschaftsstärksten Länder endlich Verantwortung übernehmen und zum sicheren Hafen werden – notfalls auch im Alleingang als Beispiel voran gehen. Es ist nicht ausreichend, nur ein Kontingent von Menschen aufzunehmen, wie zuletzt von der Bundesregierung geplant. Es ist keine Option, Menschen zurückzulassen und damit potentiell zum Tode zu verurteilen. Asylrecht ist ein Menschenrecht. Deswegen muss es wiederhergestellt werden. Deswegen müssen endlich legale und sichere Fluchtwege nach Europa geschaffen werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Schutzsuchende im Mittelmeer ertrinken und an Grenzen gewaltsam zurückgedrängt werden. Die Europäische Union und die gesamte sogenannte westliche Welt müssen sich ihre Schuld an den Fluchtursachen eingestehen. Schließlich werden, um unseren Wohlstand zu sichern, ganze Kontinente ausgebeutet, Despoten unterstützt, Waffen in Krisenregionen exportiert, imperialistische Kriege geführt und das Klima zerstört. Das sind die Fluchtursachen, die endlich entschieden bekämpft werden müssen – nicht die Flüchtenden.

Nur weil in den Medien fast ausschließlich über das Corona-Virus berichtet wird, dürfen diese Menschen nicht vergessen werden. Solidarisiert euch mit geflüchteten und flüchtenden Menschen. Helft zum Beispiel der Seebrücke Karlsruhe, indem ihr kommunal Druck ausübt, damit am Sicheren Hafen Karlsruhe auch Boote anlegen können. Außerdem könnt ihr ihnen auch von zu Hause aus eine Stimme geben, indem Ihr zum Beispiel Transparente aufhängt, Texte wie diesen teilt, Petitionen unterschreibt, in entsprechenden Gruppen aktiv werdet und/oder spendet.

Unterstützt außerdem die #LeaveNooneBehind-Kampagne

Fürsorge anstatt Leistungsdruck

Academia in the time of Covid-19: Our chance to develop an ethics of care

The pandemic has arrived amidst a growing call for engaged scholars to resist the neoliberalization of universities and advocating for a “feminist” academia. We have been persuaded by the argument that academic praxis should value wellbeing and care over performance and productivity together with solidarity and pluralism over individualism and imposed norms and practices. Our passion as scientists and teachers often make us ignore the high costs of pursuing “excellence”, or at least the excellence defined by our evaluators and funders.

 

Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt fordern eine Kultur der Fürsorgen anstatt neoliberalem Leistungsdruck. Was das genau bedeutet und wieso das so wichtig ist erfahrt ihr hier: http://www.laseg.cat/en/news/22/academia-in-the-time-of-covid-19-our-chance-to-develop-an-ethics-of-care

Wissenschaftler*innen können diese Forderungen des “Global Manifesto on Academic Praxis during and after Covid-19” hier unterschreiben https://docs.google.com/document/d/1QXGxjVMzBBfCvdG2WoeqDwg-rCcJsEFN_Rxs373a5KA/edit.

Plena in Corona Zeiten

Auch wir halten unsere Plena in Zeiten von Corona online ab. Sie finden weiterhin montags um 18:15 statt.
Wer gerne dazukommen möchte kann uns schreiben, dann geben wir die notwendigen Infos durch 🙂 Mail an sds-karlsruhe[at]riseup.net

Kundgebung „Seebrücke: Grenzen auf! Leben retten! Für eine Menschenrechtsbasierte Migration

*Kundgebung „Seebrücke: Grenzen auf! Leben retten! Für eine
Menschenrechtsbasierte Migrationspolitik!“ *

*Mittwoch 4.3. 18 Uhr Ecke Kaiserstraße / Waldstraße*

Griechisches Militär und Frontex schießen an der türkischen Grenze mit
Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern auf Schutzsuchende, vor
Lesbos ist in Anwesenheit der griechischen Küstenwache ein kleines Kind
ertrunken. Die Crew der Mare Liberum – einem Aufklärungsschiff wurde im
Hafen von Faschisten angegriffen. Während an der Grenze Familien, Kinder
und Jugendliche militärisch bekämpft werden, stehen in Deutschland und
anderen Ländern Aufnahmeeinrichtungen leer, hunderte Städte sind
aufnahmebereit.

Europa hat sich mit dem EU-Türkei Deal erpressbar gemacht und Menschen
hin und her geschoben wie ein Spielball. Jetzt wo der faule Deal platzt,
dürfen die machtpolitischen Spielchen der EU und der Türkei nicht länger
auf dem Rücken der Menschen die unsere Hilfe und unseren Schutz
benötigen ausgetragen werden!

Lasst uns gemeinsam und lautstark dafür eintreten, dass die Menschen in
griechischen Lagern und an der griechisch-türkischen Grenze
menschenwürdig behandelt und evakuiert werden. Wir sagen: Wir können und
wollen diese Menschen willkommen heißen und sie aufnehmen. Wir geben den
Menschen eine Zukunft und lassen uns nicht von den faschistischen
Salvinis, Orbans und Erdogans dieser Welt erpressen!

Menschenrechte für alle! Gegen die Festung Europa, Erdogan und die Krise
der Menschlichkeit!

Das Grundrecht auf Asyl verteidigen! #WirHabenPlatz

Bitte leitet den Aufruf an Sympathisant*innen
weiter.

Teilt auch gerne unsere Facebook Veranstaltung:

https://www.facebook.com/events/519653112287571/

Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel

Aufruf zum Zivilen Ungehorsam von Ende Gelände

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Millionen Menschen gehen für’s Klima auf die Straße – und die Antwort der Regierung ist ein Klimazerstörungspaket, mit dem sie ihr Versagen erneut unter Beweis stellt und die Klimakrise nur noch weiter anheizt. Business as usual und noch rund 20 Jahre dreckige Kohle?! Das ist klimapolitischer Wahnsinn und bedeutet die Zerstörung von Lebensgrundlagen, hier und weltweit: Extreme Wetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Fluten sind grausame Realität und treffen vor allem die Menschen im Globalen Süden. Das Zeitfenster um zu Handeln schließt sich und der Kohleausstieg ist immer noch die einfachste Sofortmaßnahme. Die Untätigkeit der Regierung ist ein deutliches Signal an uns alle: Politische Reförmchen werden das Klima nicht retten. Kohleausstieg bleibt Handarbeit!

Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus. Raus aus der Kohle. Raus aus einem Wirtschaftssystem, das auf endlosem Wachstum und Ausbeutung basiert!

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Madrid [ursprünglich sollte die COP in Santiago de Chile ausgetragen werden – die Präsidentschaft liegt weiterhin bei Chile] geht der Global Strike in die nächste Runde: Vom 29.11.-01.12. werden wir gemeinsam mit Fridays for Future an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren. Egal ob Schulstreik, oder Baggerblockade – nur ungehorsam können wir die Klimakrise stoppen. Die Zeit ist reif für einen Systemwandel: Es geht um grenzenlose Solidarität und ein gutes Leben für alle statt Profit und Wachstum. Unser Protest richtet sich auch gegen menschenverachtende Ideologien. Wir solidarisieren uns mit antifaschistischen und antirassistischen Kämpfen, hier und weltweit.

Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Wir werden uns ruhig und besonnen verhalten, wir gefährden keine Menschen. Wir wollen eine Situation schaffen, die für alle Teilnehmenden transparent ist und in der wir aufeinander achten und uns unterstützen.

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam!

Programm des Protestcamps

MO
11:00-13:00 AntiRa-Lesekreis 
14:00-14:30 How to vegan
16:00-18:00 Karlsruhe Postkolonial
DI 
11:00-13:00 Anarchismus Workshop (von Zucker im Tank)
16:00-18:00  Cybersecurity Workshop vom Entropia e.V./ CCC
20:00  Film über das Miethäuser Syndikat
MI
11:00-12:30 Klimaphysik für Einsteiger*innen (Peter Knippertz)
16:00 Vertreter*in aus der Gartensia in Tübingen berichten von ihrem Hausprojekt
19:30 Impro-Theater Workshop
DO
11:00 Banner-/Plakatmalworkshop
15:3017:30 Wohnprojekte selber machen: Anette, langjährige Geschäftsführerin des Wohnprojektes Mika in der Nordstadt erzählt von ihren Erfahrungen
FR
14:00 FFF-DEMO am Schlossplatz
20:00 Abschlussparty im AKK

 

Protestcamp gegen Wohnungsnot auf dem KIT Forum 21.-25.10.19

Wir alle haben das Problem schonmal gehabt: Das Semester beginnt und wir brauchen ein Zimmer. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man nicht über ein gutes Auskommen verfügt. Die günstigen Wohnungen sind rar gesät und jedes Jahr wird es schwieriger, Wohnraum zu finden. Seit Jahrzehnten kennt man das Problem, doch die herrschende Politik hat nicht genug unternommen, um unsere Not zu lindern. Und viele Vermieter*innen haben fett daran verdient. Als Folge steigender Mieten werden viele Menschen aus ihren Wohnungen verdrängt. Studierende, Menschen mit geringem und mittleren Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Die Stadt wird zu einem exklusiven Ort für Reiche: Wohnen wird zum Luxusgut. Auch in Karlsruhe findet diese erschreckende Entwicklung statt. 
In den letzten Jahren sind rund 90% Sozialwohnungen weggefallen, die Mietpreise steigen immer weiter an. Viele können sich die Mieten nicht mehr leisten und ziehen weg – bezahlbarer Wohnraum ist in Karlsruhe knapp geworden. Wir wollen dagegen protestieren und veranstalten deshalb ein Camp, um gegen explodierende Mieten und die Wohnungsnot in den Innenstädten zu demonstrieren. 
Gemeinsam zelten wir in der Woche vom 21. bis 25. Oktober auf der Forumswiese des KIT. 
Dazu gemeinsames Kochen und spannende Workshops zu Klimagerechtigkeit, antikapitalistischen Freiräumen, Feminismus und vielem mehr!
Lasst uns gemeinsam zelten und protestieren. Kommt vorbei, mit oder ohne Zelt.
Kontakt: sds-karlsruhe@riseup.net